Mobile Augmented Reality: In diesem Video erklären die Gründer des StartUps Mobilistar dem Blogger Robert Scoble ihre Ideen zu Mobile Augmented Reality & Image Recognition – unbededingt ansehen.
Augmented Reality Geschäftsmodelle und Nutzungsszenarien sind das Thema einer absolut großartigen Präsentation von Gary Hayes, die er während des Augmented Reality Event im Mai 2011 gehalten hat. Besonders schön ist das erste integrierte Video, für das Gary Hayes verschiedene Augmented Reality Konzepte in einem Clip arrangiert hat.
Out-of-Home Marketing mit Augmented Reality: Serviceplan, Plan.Net und Mediaplus haben für den TV-Sender Syfy eine Augmented Reality Kampagne verwirklicht, bei der aus Plaktwänden dreidimensional erlebbare Science-Fiction-Welten werden.
Augmented Reality Plattform für Android Smartphones: Qualcomm bietet ab sofort seine Augmented Reality (AR) Plattform für Android Smartphones an. Entwickler können damit AR-basierte Anwendungen entwickeln und kommerziell vermarkten.
Die Qualcomm AR-Lösung soll künftig als neue interaktive Plattform Unterhaltung und Information bieten. Entwickler können über spezielle Features interaktive 3D-Ansichten aufbauen. Sie basieren auf realen Bildern, wie sie etwa in Druckmedien (Bücher, Magazine, Broschüren, Tickets, Schilder) und auf Produktverpackungen zu finden sind.
Die Plattform unterstützt mehrere Entwicklungsumgebungen: Das AR Android Software Development Kit (SDK) von Qualcomm mit der Android Tool-Chain und SDK sowie NDK ermöglicht die Entwicklung in bekannten Android-Umgebungen. Über eine spezielle AR-Erweiterung lassen sich mit dem Tool „Unity 3“ Spiele schneller entwickeln.
Zudem ist eine Web-Anwendung zum Erstellen und Verwalten von Bildressourcen enthalten, die mit beiden Entwicklungsumgebungen verwendet werden kann. Anwendungen, die auf der Plattform aufgebaut sind, sind mit Android 2.1 oder höher auf allen Android Smartphones kompatibel.
Qualcomm und das Entwickler-Team vom Spieleentwickler BigPlayAR haben kürzlich mit den Dallas Mavericks zusammengearbeitet, um die erste kommerzielle Anwendung vorzustellen, die auf der Qualcomm-Plattform basiert.
Mit dem Spiel Mavs AR konnten Fans, die die Mavs Playoffs im American Airlines Center besucht haben, virtuelles AR-Basketball spielen. Hierzu wurde einfach das Smartphone mit der Mavs AR-Anwendung auf bzw. über das Ticket gehalten.
Google Augmented Reality & Android? – Im Januar 2011 wurde dieses Video vom „Ardroid Blog“ auf YouTube veröffentlicht. Das Video zeigt die Möglichkeit, ein Foto mit einem Smartphone aufzunehmen und in eine 3D Animation umzuwandeln. Im Blog „Space of Google“ wurden bereits im Dezember 2010 verschiedene Mutmaßungen über Googles Experimente mit Augmented Reality und einem Update von Google Googles angestellt.
Augmented Reality Marketing, Locations Based Services und Virtual Goods sind die Komponenten, die das StartUp GoldRun einsetzt, um innovative, virtuelle Schnitzeljagden für Marken duchzuführen.
Im November 2010 hat das junge Unternehmen eine Kampagne für H&M realisiert. In der Nähe von jedes H&M Stores in New York City konnten Passanten, die die kostenlose iPhone App GoldRun installiert hatten, Bilder von virtuellen Gegenständen machen und dadurch sofort 10% Rabatt bei H&M Einkäufen erhalten. Außerdem konnten die Teilnehmer noch eine Reise nach Las Vegas gewinnen.
Im Vergleich zu anderen Location Based Services Startups, die versuchen Marketing & Games miteinander zu kombinieren (wie z.B. Foursquare und Gowalla), wird bei GoldRun weitere Aufmerksamkeit durch Fotos erzeugt, die die Nutzer dann via Facebook mit ihren Freunden teilen können und so das Markenerlebnis auf eine breitere Basis stellen. Dadurch wird zusätzlicher Mehrwert für die Marke erzeugt.
AirWalk hat eine Kampagen durchgeführt bei der am 6. November 2010 ingesamt 300 Paar virtuelle Schuhe platziert wurden, die man fotografieren konnte, um sich so sein exklusives Paar Schuhe zu sichern. Weitere Kampagnen-Beispiele sind auf der GoldRun Website zu finden.
Augmented Reality Marketing: Mehrwert für Marken? Diese Frage stellte Stephan Ganser, CCO bei publicis, während des Augmented Reality Forums auf der VOICE + IP Germany. In Anlehnung an den Gartner Hype Cycle verdeutlichte er, dass Augmented Reality im Augenblick auf den vermeintlichen Höhepunkt des „Hypes“ zusteuert.
Er holte bei der Erstellung seiner Präsentation auch die Meinungen einiger publicis-Kunden ein. Die Aussagen der befragten Marketer waren überwiegend kritisch, wie z.B.:
„Augmented Reality ist ganz schön kompliziert und setzt ein hohes Involvement der Kunden voraus.“ oder
„Die User sind doch eher an der Technik interessiert als vonden Marken dahinter.“ oder
„Das funktioniert doch noch gar nicht richtig.“
Nach Ansicht von Stephan Ganser kommt der Mehrwert für den User bei Augmented Reality derzeit noch aus der hohen Faszination der Anwendungen- nicht aus dem tatsächlichen Nutzerwert.
Neben seiner berechtigten Kritik nennt er auch viel Argumente für Augmented Reality. So gibt er bei der Betrachtung der Reichweiten von Augmented Reality zu bedenken, das die Augmented Reality User nur die Spitze der Augmented Reality Reichweite sind und das tatsächliche Publikum sehr viel größer sei, da man die Augmented Reality Anwendungen i.d.R. in seiner Peer Group vorführt.
Die richtige Frage ist jedoch nicht was die Technologie für einen Mehrwert bietet, sondern: Welchen Mehrwert können Marketer ihren Konsumenten mit Augmented Reality (AR) bieten?
Dazu gehören folgende Augmented Reality Anwendungen:
Produkt-in-Use
AR-Browser
Augmented Events
Gaming
Tavel Guides
Virtual ADs
Demos
Education
Training Tools
Recognition, Targeting
In der slideshare-Präsentation oben fehlen im Übrigen die Videos, die auf dem Augmented Reality Forum gezeigt wurden. Dabei handelte es sich unter anderem um die iButterly Applikation oder um das Video über die adidas Augmented Reality Sneaker Experience.
Die Präsentation von Stephan Ganser war aus Marketing-Perspektive einer der besonders guten Vorträge auf dem Augmented Reality Forum. Unabhängig davon waren alle Präsentationen auf dem Augmented Reality Forum nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam – was insbesondere der sehr guten Moderation über den gesamten Tag zu verdanken war.
Open Source Augmented Reality Browser: In einer kürzlich ausgestrahlten CNN-Sendung stellten der Associate Professor Blair MacIntyre und der Researcher Alex Hill den Open Source AR-Browser „Argon“ vor, der in Kürze veröffentlicht wird.
Argon wurde als Teil eines Research Projects, das von Alacatel-Lucent gesponsort wurde, am Georgia Institute of Technology im Augmented Environment Lab entwickelt. Die dem Argon Open Source Browser zugrunde liegende Technologie-Architektur nennt sich laut Projekt-Website „KHARMA“.
Der Mobile Augmented Reality Browser Argon ist eine Applikation, die auf ein Smartphone geladen werden kann und dann den Zugriff auf Augmented Reality Inhalte ermöglicht. Entwickler können dann beliebige Augmented Reality Inhalte über die Argon-API jedermann zugänglich machen. Genäßt Projektfahrplan werden im Dezember 2010 die Version 0.2 und im März 2011 die Version 0.3 gelauncht.
Spannend wird sein, wie die Anbieter von kommerziellen Augmented Reality Browsern mit der neuen Konkurrenz umgehen werden und ob man z.B. aus den Erfahrungen der Anbieter kommerzieller Content Management Systeme (CMS) lernt. Die Erfahrung zeigt jedenfalls, das i.d.R. diejenigen gewinnen, die sich neuen Entwicklungen nicht verschließen sondern anschließen – je früher desto erfolgreicher.
Die Konferenz „insideAR“ von metaio in München hatte den Focus sowohl auf praktische Anwendungen von Augmented Reality in Marketing und Industrie als auch auf die Zukunft von Augmented Reality. 250 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern sahen Präsentationen von Intel, Nokia, Siemens und anderen Unternehmen hinsichtlich ihren Augmented Reality Plänen.
Face Recognition & Augmented Reality sind ein Thema, das nun offenbar bei Apple zunehmend an Bedeutung gewinnt, denn Apple soll angeblich – wie heute ursprünglich von Mac1 berichtet und später von anderen News-Diensten wie z.B. FastCompany aufgegriffen – den Gesichtserkennungsanbieter Polar Rose gekauft haben. Polar Rose hatte in einer Series A round 5,1 Millionen US-$ Venture Capital von Nordic Venture Partners erhalten.
Polar Rose wurde durch sein Produkt „Recognizr – Augmented ID“ in den vergangenen Monaten bekannt – siehe Video am Seitenende unter http://info.polarrose.com/solutions/
Auch TechCrunch hat darüber berichtet – dort werden Gerüchte genannt, die von einem Kaufpreis von 29 Millionen US-$ ausgehen.
Noch gestern am 19. September 2o10 hatte ich über die zahlreichen Möglichkeiten geschrieben, die sich durch die Kombination von mobiler Gesichtserkennung und Mobile Augmented Reality ergeben würden und z.B. auf das Video einer neuen Master Thesis zu Face Recognition und Augumented Reality verlinkt.