Augmented Reality Tags: „Killer-Apps“ für Google Glass?

8. Dezember 2013

Mike Lynch hat nach seinem Verkauf von Autonomy an HP für 10,3 Milliarden US-$ ein Investment-Unternehmen gegründet, das jetzt widerum Neurence finanziert. Neurence hat die Augmented Reality App Taggar entwickelt.

Mit Taggar können Objekte „getaggt“ werden, d.h. es werden Texte, Bilder oder Videos an beliebige Gegenstände „angehängt“, die dann alle anderen App-Nutzer sehen können. Taggar besitzt das Potential, zusammen mit Google Glass zahlreiche spannende Nutzungsszenarien zu ermöglichen.

Bereits vor über drei Jahren im Oktober 2010 wurde von mir in diesem Blog über das Potential solcher Apps hingewiesen, als hier über ein ähnliches Start-Up mit dem Namen Tagwhat berichtet wurde (Social Network bei dem man Augmented Reality Tags mittels Geokodierung setzen kann), das sich inzwischen deutlich weiterentwicklet hat. Im Februar 2013 hat Robert Scoble ein Interview mit den Tagwhat-Gründern Angus Shee und Dave Elchoness geführt.

Weitere Pressemeldungen zur App Taggar:

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Google Glass: Technische Daten

19. April 2013

Für Google Glass wurden Anfang der Woche die technische Details bekannt gegeben:

  • Das Display sei vergleichbar mit einem 25 Zoll HD-Bildschirm in 8 Fuß (2,43 Meter) Entfernung
  • 6 Megapixel Kamera für Fotos, 720 Pixel für Videos
  • 12 GB nutzbarer Speicher, synchronisiert mit Google Cloud Storage, 16 GB Gesamtspeicher
  • Audio über einen „Bone Conduction Transducer“, d.h. die Übertragung über den Schädelknochen
  • WiFi & Bluetooth
  • Die Batterie soll bei typischer Nutzung einen Tag halten und über Micro USB aufgeladen
  • Zudem gibt es eine MyGlass App für weitere Funktionalitäten, die App benötige Android 4.0.3 (Ice Cream Sandwich) oder höher

Zudem hat die Auslieferung an die ersten Glass Explorer begonnen und es gibt bereits detaillierte Vorschläge bei readwrite hack, wie Entwickler Apps für Google Glass entwickeln können.

Darüber hinaus wurden mehrere Videos mit Detail-Informations zur Google Mirror API veröffentlicht.

Quellen: Google, The Verge, readwrite hack,

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