Augmented Reality Marketing, Location Based Services und Virtual Goods

15. Januar 2011

Augmented Reality Marketing, Locations Based Services und Virtual Goods sind die Komponenten, die das StartUp GoldRun einsetzt, um innovative, virtuelle Schnitzeljagden für Marken duchzuführen.

Im November 2010 hat das junge Unternehmen eine Kampagne für H&M realisiert. In der Nähe von jedes H&M Stores in New York City konnten Passanten, die die kostenlose iPhone App GoldRun installiert hatten, Bilder von virtuellen Gegenständen machen und dadurch sofort 10% Rabatt bei H&M Einkäufen erhalten. Außerdem konnten die Teilnehmer noch eine Reise nach Las Vegas gewinnen.

Im Vergleich zu anderen Location Based Services Startups, die versuchen Marketing & Games miteinander zu kombinieren (wie z.B. Foursquare und Gowalla), wird bei GoldRun weitere Aufmerksamkeit durch Fotos erzeugt, die die Nutzer dann via Facebook mit ihren Freunden teilen können und so das Markenerlebnis auf eine breitere Basis stellen. Dadurch wird zusätzlicher Mehrwert für die Marke erzeugt.

AirWalk hat eine Kampagen durchgeführt bei der am 6. November 2010 ingesamt 300 Paar virtuelle Schuhe platziert wurden, die man fotografieren konnte, um sich so sein exklusives Paar Schuhe zu sichern. Weitere Kampagnen-Beispiele sind auf der GoldRun Website zu finden.

Das StartUp und seine Kampagnen erinnern an die Augmented Reality Schmetterlinge von iButterfly.

Weitere Artikel zum Thema Augmented Reality Marketing:
Augmented Reality Marketing: Mehrwert für Marken?
Marketing best case: iPhone App „Post mobil“

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Augmented Reality Marketing: Mehrwert für Marken?

4. November 2010

Augmented Reality Marketing: Mehrwert für Marken? Diese Frage stellte Stephan Ganser, CCO bei publicis, während des Augmented Reality Forums auf der VOICE + IP Germany. In Anlehnung an den Gartner Hype Cycle verdeutlichte er, dass Augmented Reality im Augenblick auf den vermeintlichen Höhepunkt des “Hypes” zusteuert.

Er holte bei der Erstellung seiner Präsentation auch die Meinungen einiger publicis-Kunden ein. Die Aussagen der befragten Marketer waren überwiegend kritisch, wie  z.B.:

  • “Augmented Reality ist ganz schön kompliziert und setzt ein hohes Involvement der Kunden voraus.” oder
  • “Die User sind doch eher an der Technik interessiert als vonden Marken dahinter.” oder
  • “Das funktioniert doch noch gar nicht richtig.”

Nach Ansicht von Stephan Ganser kommt der Mehrwert für den User bei Augmented Reality derzeit noch aus der hohen Faszination der Anwendungen- nicht aus dem tatsächlichen Nutzerwert.

Neben seiner berechtigten Kritik nennt er auch viel Argumente für Augmented Reality. So gibt er bei der Betrachtung der Reichweiten von Augmented Reality  zu bedenken, das die Augmented Reality User nur die Spitze der Augmented Reality Reichweite sind und das tatsächliche Publikum sehr viel größer sei, da man die Augmented Reality Anwendungen i.d.R. in seiner Peer Group vorführt.

Die richtige Frage ist jedoch nicht was die Technologie für einen Mehrwert bietet, sondern: Welchen Mehrwert können Marketer ihren Konsumenten mit Augmented Reality (AR) bieten?

Dazu gehören folgende Augmented Reality Anwendungen:

  • Produkt-in-Use
  • AR-Browser
  • Augmented Events
  • Gaming
  • Tavel Guides
  • Virtual ADs
  • Demos
  • Education
  • Training Tools
  • Recognition, Targeting

In der slideshare-Präsentation oben fehlen im Übrigen die Videos, die auf dem Augmented Reality Forum gezeigt wurden. Dabei handelte es sich unter anderem um die iButterly Applikation oder um das Video über die adidas Augmented Reality Sneaker Experience.

Die Präsentation von Stephan Ganser war aus Marketing-Perspektive einer der besonders guten Vorträge auf dem Augmented Reality Forum. Unabhängig davon waren alle Präsentationen auf dem Augmented Reality Forum nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam – was insbesondere der sehr guten Moderation über den gesamten Tag zu verdanken war.

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Open Source Augmented Reality Browser

1. November 2010

Open Source Augmented Reality Browser: In einer kürzlich ausgestrahlten CNN-Sendung stellten der Associate Professor Blair MacIntyre und der Researcher Alex Hill den Open Source AR-Browser “Argon” vor, der in Kürze veröffentlicht wird.

Argon wurde als Teil eines Research Projects, das von Alacatel-Lucent gesponsort wurde, am Georgia Institute of Technology im Augmented Environment Lab entwickelt. Die dem Argon Open Source Browser zugrunde liegende Technologie-Architektur nennt sich laut Projekt-Website ”KHARMA”.

Der Mobile Augmented Reality Browser Argon ist eine Applikation, die auf ein Smartphone geladen werden kann und dann den Zugriff auf Augmented Reality Inhalte ermöglicht. Entwickler können dann beliebige Augmented Reality Inhalte über die Argon-API jedermann zugänglich machen. Genäßt Projektfahrplan werden im Dezember 2010 die Version 0.2 und im März 2011 die Version 0.3 gelauncht.

Spannend wird sein, wie die Anbieter von kommerziellen Augmented Reality Browsern mit der neuen Konkurrenz umgehen werden und ob man z.B. aus den Erfahrungen der Anbieter kommerzieller Content Management Systeme (CMS) lernt. Die Erfahrung zeigt jedenfalls, das i.d.R. diejenigen gewinnen, die sich neuen Entwicklungen nicht verschließen sondern anschließen – je früher desto erfolgreicher.

Wie auch immer – ein Open Source Augmented Reality Browser wird dem Thema Mobile Augmented Reality einen weiteren, gewaltigen Schub geben.

Ein neues Video vom offiziellen YouTube Kanal des Augmented Reality Lab – leider ohne Ton – gibt weitere Aufschlüsse.

Open Source Augmented Reality Browser Argon:
Projekt Website des Georgia Institute of Technology (basierend auf dem Open Source CMS Drupal)

Quelle: Alcatel-Lucent & YouTube

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Augmented Reality Future

29. September 2010

Die Konferenz “insideAR” von metaio in München hatte den Focus sowohl auf praktische Anwendungen von Augmented Reality in Marketing und Industrie als auch auf die Zukunft von Augmented Reality. 250 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern sahen Präsentationen von Intel, Nokia, Siemens und anderen Unternehmen hinsichtlich ihren Augmented Reality Plänen.

Sämtliche Keynote-Reden der Konferenz können im YouTube Kanal von metaio angesehen werden.

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Face Recognition & Augmented Reality

20. September 2010

Face Recognition & Augmented Reality sind ein Thema, das nun offenbar bei Apple zunehmend an Bedeutung gewinnt, denn Apple soll angeblich – wie heute ursprünglich von Mac1 berichtet und später von anderen News-Diensten wie z.B. FastCompany aufgegriffen - den Gesichtserkennungsanbieter Polar Rose gekauft haben. Polar Rose hatte in einer Series A round 5,1 Millionen US-$ Venture Capital von Nordic Venture Partners erhalten.

Polar Rose wurde durch sein Produkt “Recognizr – Augmented ID” in den vergangenen Monaten bekannt – siehe Video am Seitenende unter http://info.polarrose.com/solutions/

Auch TechCrunch hat darüber berichtet – dort werden Gerüchte genannt, die von einem Kaufpreis von 29 Millionen US-$ ausgehen.

Noch gestern am 19. September 2o10 hatte ich über die zahlreichen Möglichkeiten geschrieben, die sich durch die Kombination von mobiler Gesichtserkennung und Mobile Augmented Reality ergeben würden und z.B. auf das Video einer neuen Master Thesis zu Face Recognition und Augumented Reality verlinkt.

Quellen: Mac1, FastCompany, TechCrunch

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Augmented Reality, Geotagging & Datenschutz

19. September 2010

Augmented Reality & Geotagging werden in Zukunft sicher noch öfter im Zusammenhang mit Datenschutz-Aspekten genannt werden. So beschäftigt sich auch ein Beitrag im ”The Sydney Morning Herald” mit Augmented Reality und möglichen Datenschutzproblemen.

Dieser Artikel inspirierte auch mich zu der Frage, welche Möglichkeiten sich ergeben würden, wenn Gesichtserkennung mit Geotagging und öffentlich verfügbaren Bildern sowie weiteren Informationen aus verschiedenen Datenbanken in einer neuen Augmented Reality Anwendung verschmelzen würden.

In diesem Zusammenhang möchte ich nochmals auf das Video von TAT augmented ID verweisen (siehe Artikel Augmented Reality: Paid Content vom 03.08.2010), das mögliche Potentiale im Zusammenhang mit Social Networks verdeutlicht.

Mit einer neuen App der Commonwealth Bank in Australien ist es möglich, von 95% der Wohnungsimmobilien in Australien aktuelle und historische Preise per Augmented Reality App im iPhone anzuzeigen, sobald man sich vor der entsprechenden Immobilie befindet.

Die Gesichtserkennung hat in den letzten Jahren schon deutliche Fortschritte erzielt – das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt beschäftigt sich z.B. mit der Untersuchung von Gesichtserkennungssystemen

Nachfolgend ein Video einer Master Thesis von Mai 2010, die sich mit tragbarer Gesichtserkennung und Augmented Reality beschäftigt.

Würde man im nächsten logischen Schritt Informationen wie z.B. Immobilienpreise mit (funktionierender) 3D-Gesichtserkennung, Informationen aus Social Networks und Geotagging verbinden, würden die aktuellen Diskussionen um Google Street View im Rückblick geradezu lächerlich wirken. Dem Datenschutz stünden neue Herausforderungen bevor und dem Augmented Reality Marketing neue Möglichkeiten.

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Facebook & Augmented Reality?

2. August 2010

Laut einem Artikel von Infosync, die ihrerseits einen Beitrag von Venture Beat interpretieren, gibt es ggf. Anzeichen, dass Facebook auch Augemented Reality Apps planen könnte. Infosync spekuliert wie es wäre, wenn man in einem Smartphone eine Facebook App mit Augmented Reality hätte.

So könnten z.B. Inhalte des eigenen Netzwerkes angezeigt werden – auf Basis der eigenen Koordinaten. InfoSync überlegt ferner wie es wäre, wenn man vor einem Theater steht und via AR sieht, welche Aufführungen derzeit dort spielen und welche von den eigenen Freunden mit “Gefällt mir” markiert wurden.  Das Marketing-Potential wäre gewaltig.

Quelle: Infosync

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Virtuelle Schmetterlinge als Coupons

2. August 2010

Virales Marketing mit Schmetterlingen. Augmented Reality Games sind hervorragend für Marketingzwecke geeignet. In diesem Spiel werden Schmetterlinge gesammelt, die beispielsweise als Coupons genutzt werden könnten.

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Augmented Reality & Points of Interest (POI)

2. August 2010

Bionic Eye nennt sich eine App für das iPhone, die Points of Interest (POI) in der unmittelbaren Umgebung (weniger als 1 km) einer Person in den den USA anzeigt. Zu den über 100.000 POIs gehören Restaurant, WiFi hotspots und U-Bahn Stationen ((New York Subway, Washington Metro, Chicago L Rapid Transit).

Quelle: www.bionic-eye.com

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Zeitschrift mit Augmented Reality Cover

2. August 2010

Time Out New York präsentiert das weltweit erste Zeitschriften-Cover mit Augemented Reality Funktionalität.

Quelle: Time Out New York


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